Archive for March, 2011

Kneipen in Wilhelmshaven: Das “Havanna”

Sunday, March 13th, 2011

Der Börsenplatz in Wilhelmshaven war bis vor einigen Jahren ein Sammelpunkt von Kneipen und im Sommer der Hauptanziehungspunkt für Nachtschwärmer. Mit der Einrichtung der Diskothek “Fun&Lollipop” in der Bahnhofsstraße sowie dem “Cafe & Bar Celona” in der Nordseepassage wurde eine räumlich größere Partymeile geschaffen, die leider auch zu einem Nachfragerückgang am Börsenplatz geführt hat.
Nichtsdestotrotz bietet der Börsenplatz eine Reihe von attraktiven Cafes und Kneipen. Eine Kneipe ist “Cafe & Bar Havanna”.
Die Bar bietet eine große Cocktailkarte (die Karte ist wirklich groß, aber nicht unbedingt die Anzahl der Cocktails!). Die Preise liegen im günstigen Rahmen (Cocktails 4,50 Euro).
Warum die Bar “Havanna” getauft wurde, erschließt sich dem Kunden allerdings nicht sofort. Wenn auch die Dekoration (mit Phantasie) einigermaßen in die kubanische Richtung geht, unterstreicht die Musik keinesfalls kubanisches Flair. Schade eigentlich, denn mit einer “Corporate Identy” – einem “Kuba-Style” – hätte dieser Standort durchaus Potential.
Die Raucher unter euch werden sich wahrscheinlich freuen: Die Bar ist eine Raucher-Bar, d. h. im gesamten Bereich darf geraucht werden. Wer bisher nur in Lokalitäten unterwegs war, in denen nicht geraucht wird, der wird sich wieder an alte Zeiten zurück-umgewöhnen müssen.

Fazit: Eine gute Inneneinrichtung, eine solide Cocktailkarte und ein guter Name machen noch kein Havanna-Feeling. Wer das aber gar nicht fordert, der ist hier gut aufgehoben. Eine Lokalität mit Potential, die durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient.

Sonniges Reisen in Kenia

Sunday, March 13th, 2011

Beginnt in Deutschland so langsam der Frühling mit milderen Temperaturen, beginnt zur gleichen Zeit im afrikanischen Kenia langsam die Regenzeit. Während es hier im Januar und Februar am wärmsten ist, genießen Reisende trotzdem ein gemäßigtes Klima mit 26 Grad Höchsttemperatur. Doch auch mit dem Einbruch der kühleren Jahreszeit erlebt man im Juli und August bei der großen Herdenwanderung besonders aufregende Wochen. Reisende aus aller Welt besuchen die großen Nationalparks des Landes, erleben tierische Abenteuer auf einer Safari oder entspannen an traumhaften Stränden. Wir haben einige Tipps zusammengestellt.

Auf die Gesundheit!
In Vorbereitung so einer Reise stehen die Fragen der medizinischen Versorgung, der richtigen Vorsorge und anderer gesundheitlicher Aspekte im Vordergrund. Wie bei allen Reisen außerhalb der Euopäischen Union empfiehlt sich für Privatversicherte ebenso wie Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse der Abschluss einer Auslands Krankenversicherung. Der Fall einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfall vor Ort sind so vor allem gegen finanzielle Risiken abgesichert. Ausgaben für schwierige Behandlungen, Operationen oder gar der vorzeitige Rücktransport nach Hause gehen schnell ins Geld und ein Versicherungsvergleich lohnt sich, wenn man zusätzliche Kosten sparen will. Aktuelle Empfehlungen zum nötigen Impfschutz erhält man beim ansässigen Tropeninstitut des Heimatlandes, und auch der eigenen Hausarzt ist eine gute Anlaufstelle, um vorausschauend einen Immunschutz aufzubauen. Besser schiebt man diese Vorkehrungen nicht auf die lange Bank, denn manche Impfung bedarf einer Vorlaufzeit mehrerer Wochen, um den vollen Schutz gewährleisten zu können.

Kenianische Sehenswürdigkeiten
Kenia gehört ebenso wie das benachbarte Tansania zu den wichtigsten Schauplätzen der berühmten Herdenwanderungen. Der Artenreichtum der in riesigen Herdenverbänden vorüberziehenden Gnus, Zebras, Antilopen und Büffel ist atemberaubend. Den Trip in die Wildnis überlässt man besser einer professionellen Führung, denn auch in den öffentlichen Nationalparks findet man sich schnell Schildern gegenübergestellt, die humorvoll, aber deutlich warnen: “Re-Entering the Food Chain”. Wer nicht als Löwenfutter enden will, der unterlässt kleine Privatspaziergänge also besser. Denn in den unendlich erscheinenden Weiten der Serengeti und der Masai Mara steht kaum der Mensch am oberen Ende der Nahrungskette, wenn die Big Five zeigen, was sie drauf haben. Die großen Fünf, so werden Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Löwe und Leopard von erfahrenen Safari-Touristen und Großwildjägern genannt. Nicht allein die Größe dieser Tiere war ausschlaggebend für diese Bezeichnung, sondern besonders die Schwierigkeiten und Gefahren, die lauern, wenn man sich ihnen als Mensch nähern will.
Nairobi und Mombasa sind die größten Städte in Kenia und der berühmte Nairobi-Nationalpark liegt gleich vor den Toren dieser grünen Stadt an der Sonne. Malerische Sandstrände mit Palmen entlang den Ufern findet man vor allem auf der entlegenen, aber autofreien Insel Lamu oder am etwas touristischer geprägten Tiwi Beach in der Nähe von Mombasa.