Sonniges Reisen in Kenia
Sunday, March 13th, 2011Beginnt in Deutschland so langsam der Frühling mit milderen Temperaturen, beginnt zur gleichen Zeit im afrikanischen Kenia langsam die Regenzeit. Während es hier im Januar und Februar am wärmsten ist, genießen Reisende trotzdem ein gemäßigtes Klima mit 26 Grad Höchsttemperatur. Doch auch mit dem Einbruch der kühleren Jahreszeit erlebt man im Juli und August bei der großen Herdenwanderung besonders aufregende Wochen. Reisende aus aller Welt besuchen die großen Nationalparks des Landes, erleben tierische Abenteuer auf einer Safari oder entspannen an traumhaften Stränden. Wir haben einige Tipps zusammengestellt.
Auf die Gesundheit!
In Vorbereitung so einer Reise stehen die Fragen der medizinischen Versorgung, der richtigen Vorsorge und anderer gesundheitlicher Aspekte im Vordergrund. Wie bei allen Reisen außerhalb der Euopäischen Union empfiehlt sich für Privatversicherte ebenso wie Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse der Abschluss einer Auslands Krankenversicherung. Der Fall einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfall vor Ort sind so vor allem gegen finanzielle Risiken abgesichert. Ausgaben für schwierige Behandlungen, Operationen oder gar der vorzeitige Rücktransport nach Hause gehen schnell ins Geld und ein Versicherungsvergleich lohnt sich, wenn man zusätzliche Kosten sparen will. Aktuelle Empfehlungen zum nötigen Impfschutz erhält man beim ansässigen Tropeninstitut des Heimatlandes, und auch der eigenen Hausarzt ist eine gute Anlaufstelle, um vorausschauend einen Immunschutz aufzubauen. Besser schiebt man diese Vorkehrungen nicht auf die lange Bank, denn manche Impfung bedarf einer Vorlaufzeit mehrerer Wochen, um den vollen Schutz gewährleisten zu können.
Kenianische Sehenswürdigkeiten
Kenia gehört ebenso wie das benachbarte Tansania zu den wichtigsten Schauplätzen der berühmten Herdenwanderungen. Der Artenreichtum der in riesigen Herdenverbänden vorüberziehenden Gnus, Zebras, Antilopen und Büffel ist atemberaubend. Den Trip in die Wildnis überlässt man besser einer professionellen Führung, denn auch in den öffentlichen Nationalparks findet man sich schnell Schildern gegenübergestellt, die humorvoll, aber deutlich warnen: “Re-Entering the Food Chain”. Wer nicht als Löwenfutter enden will, der unterlässt kleine Privatspaziergänge also besser. Denn in den unendlich erscheinenden Weiten der Serengeti und der Masai Mara steht kaum der Mensch am oberen Ende der Nahrungskette, wenn die Big Five zeigen, was sie drauf haben. Die großen Fünf, so werden Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel, Löwe und Leopard von erfahrenen Safari-Touristen und Großwildjägern genannt. Nicht allein die Größe dieser Tiere war ausschlaggebend für diese Bezeichnung, sondern besonders die Schwierigkeiten und Gefahren, die lauern, wenn man sich ihnen als Mensch nähern will.
Nairobi und Mombasa sind die größten Städte in Kenia und der berühmte Nairobi-Nationalpark liegt gleich vor den Toren dieser grünen Stadt an der Sonne. Malerische Sandstrände mit Palmen entlang den Ufern findet man vor allem auf der entlegenen, aber autofreien Insel Lamu oder am etwas touristischer geprägten Tiwi Beach in der Nähe von Mombasa.
