Archive for the ‘Deutschland’ Category

Urige Kneipe in Berlin: “Zur Kneipe”

Wednesday, August 18th, 2010

Unweit vom Bahnhof Zoologischer Garten, in der Rankestraße 9, befindet sich eine urige Kneipe mit dem einfachen Namen “Zur Kneipe”. Der Innenbereich ist liebevoll mit Bildern und Werbeschildern aus alter Zeit dekoriert. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt.
Insofern wollte ich eigentlich nur ein positives Statement über diesen Ort hinterlassen. Ich war allerdings mit einer Reisegruppe auch zum Speisen. Das Essen gab es in Buffetform. Hier gab es leider etwas zu meckern: den wirklich trockensten Karottensalat, den ich je in meinem Leben gegessen habe, habe ich in der Rankestr. 9 in Berlin verspeist. Mir ist unklar, wie ein Koch so etwas zubereiten kann. Ich spekulieren auf längere Standzeiten des Salates, denn frisch schmeckte daran nichts mehr. Das übrige Essen war nicht überragend, aber ok.

Mein Urteil daher: Als Kneipe sehr gut, Speisen kann man woanders besser.

Hotelkritik: Hotel Excelsior Berlin

Sunday, August 15th, 2010

Im Juli war ich für vier Tage im Berliner Hotel Excelsior einquartiert. In perfekter Innenstadtlage (Hardenbergstr. 14) kann man viele Berliner Attraktionen bereits zu Fuß erkunden: Der Kudamm ist keine 5 Minuten entfernt, die U-Bahnstation Zoologischer Garten erreicht man sogar noch schneller.
Das Hotel verfügt laut Homepage über 316 Zimmer. Alle sind mit Klimaanlage und Flachbildfernseher ausgerüstet. In meinem Zimmer funktionierten die Klimaanlagen wunderbar, dafür war offenbar die Pumpe der Minibar defekt. Im Halbschlaf höre ich ja fast alles, und so kam es mir gegen 0 Uhr in den Sinn, die Minibar auszuschalten. Da diese jedoch noch voller Inhalt war und der Kältregler (an der innenseitigen Rückwand) dadurch verdeckt war, entschloß ich mich kurzerhand, die gesamte Minibar aus dem Schrank zu entfernen. Eine dicke Staubschicht zeigte mir, dass ich wohl der erste meiner Art war…
Ansonsten machte das Zimmer im zweiten Stock zwar einen sauberen, aber “altbackenen” Eindruck. Auf dem Tisch waren Ränder von Kaffeebechern zu sehen, die sich aber nicht mehr wegputzen ließen. Ich benötigte einige Zeit, um meine Augen an Badezimmermosaikfliesen in einen mutigen Blau zu gewöhnen. Und wer sich fragt, was das Loch im Badezimmerfußboden zu bedeuten hat, sollte einmal duschen oder baden und danach dort nachsehen…

Das Frühstück wird im Erdgeschoss eingenommen. Die Auswahl in Bufettform war sehr reichhaltig. Neben Obst, Joghurt und verschiedenen Aufschnittsorten gab es auch Eier mit Speck, hart gekochte Eier und kleine süße Naschereien für die Freunde eines kohlenhydrathaltigen Frühstücks. :-)
Verschiedene Teesorten, Kaffee, Fruchtsäfte und Wasser runden das Angebot ab (bestimmt habe ich noch Details vergessen). Die Reichhaltigkeit und Frische war an allen drei Frühstückstagen einwandfrei.

Im Sommer empfehle ich, das Frühstück im (leider kleinen) Außenbereich zunehmen (wer zuerst kommt…)

Das Hotel Excelsior ist ein gepflegtes Hotel, bei einige Etage offenbar noch eine Renovierung vertragen können. An Sauberkeit und Freundlichkeit gab es von meiner Seite nichts zu meckern. Aufgrund der guten Lage eine klare Empfehlung für jedermann.

Das historische Bremen entdecken im Schnoor-Viertel

Friday, March 26th, 2010

Bremen hat eine große Innenstadt mit vielen Geschäften. Abseits dieser Shopping-Meile gibt es aber auch historisch-kulturelles zu entdecken. So ist etwa das Schnoor-Viertel ein Gebiet mit einem ganz besonderen Flair: In der mittelalterliche Altstadt Bremens sind die Häuser wie an einer Schnur aufgereiht, daher auch der Name. Im mittelhochdeutschen heißt Schnoor soviel wie Schnur. Erstmal erwähnt wurde dieses Viertel im 13. Jahrhundert.
In den Gassen gibt es viele kleine Geschäfte zu entdecken. Die Gegend hat ihren historischen Charakter bewahrt, bietet aber auch für den modernen Touristen Attraktionen und Cafes. Eine Attraktion im Schnoor ist das Bremer Geschichtenhaus.
Hier erzählen Darsteller dem Besucher Bremer Geschichten. So erfährt man z. B. etwas über den Dombrand 1656. Spannend wird es bei Gesche Gottfried: Die 15fache Mörderin vergiftete ihre Opfer mit Arsen und wurde schließlich mit einem Schwert geköpft.

Die Qualität der Darbietungen unterscheidet sich allerdings erheblich, ebenso wie “Drehbücher”: Der Dombrand wurde bei unserem Besuch leider nicht besonders spannend erzählt. Hier hätte ich mir vielleicht auch einen Spezialeffekt (z. B. Donnersound, Aufflackern in der Fensterscheibe) gewünscht. Positiv hervorheben kann man die Figur der Gesche Gottfried und Fisch Luzi, die sehr überzeugend gespielt wurden.
Schwach war dagegen die (mechanische) Erzählung von den Bremer Stadtmusikanten.

Bei einem Eintrittspreis von 4,90 Euro pro Erwachsenem ist das Bremer Geschichtenhaus aber ein durchaus empfehlenswerter Ort, um allein oder mit der Familie etwas zu verweilen und die Geschichte Bremens kennenzulernen. Besucher, die Effekte, wie etwa im Hamburg Dungeons, erwarten, werden allerdings enttäuscht sein.

Günstig und gut Essen gehen am Tegernsee

Sunday, January 24th, 2010

Der Tegernsee und die umliegenden Städte und Gemeinden sind wirklich eine Reise wert. In dieser Gegend kann man sich vorzüglich entspannen, die Seele baumeln lassen und auch einmal wieder zu klaren Gedanken kommen. Nicht zuletzt viele Prominente nutzen daher diesen Flecken Erde als Reiseziel.
Günstig ist eine Reise in diese Gebiet allerdings nicht. Nicht nur die Hotelkosten schlagen deutlich zu Buche, auch die Lebenshaltung ist dort natürlich entsprechend teuer.
Umso mehr hat mich die Bar/Bistro Rosegger in der Südlichen Hauptstr. 12 in Rottach-Egern überrascht. Wer hier zur Mittagszeit einkehrt, kann für ca. 10 Euro sehr gut essen. Das Haus ist sehr gastfreundlich – eine Empfehlung für alle Tegernsee-Touristen.

Die Bar & Bistro Rosegger in Rottach-Egern

Die Bar & Bistro Rosegger in Rottach-Egern

Hotel im Test: Hotel Engel in Hamburg

Friday, January 1st, 2010

Ein günstiges Hotel in Hamburg, das gleichzeitig jedoch auch gehobene Qualität bietet, ist das 3-Sterne-Hotel “Engel” in der Niendorfer Straße 55. Günstig wird das Hotel jedoch nur, wenn man das Zimmer nicht direkt beim Hotel bucht, sondern über einen Dienstleister wie hrs.de.
Im Test konnte ich eine Übernachtung für zwei Personen in einem Doppelzimmer ohne Frühstück für 55 Euro abstauben, der reguläre Preis beträgt laut Hotelhomepage 116 Euro!

Die Lage
Das Hotel Engel liegt zwar nicht direkt an der Autobahn, ist aber in wenigen Minuten über die A261 (aus Richtung Bremen kommend) zu erreichen. Das Hotel liegt in einer ruhigen Wohngegend. Hier kommt definitiv zum Ausspannen, für Gäste, die am Puls Hamburgs übernachten wollen, sind hier falsch. In der direkten Übergebung gibt es kaum Infrastruktur wie Supermärkte oder Kneipen (kurze Autofahrt notwendig).
Wer seine Ausflüge vom Hotel Engel aus starten möchte, kann auch verschiedene öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen: Direkt vor der Hoteltür befindet sich eine Bushaltestelle, die nächste U-Bahn (Linie 2) ist ca. 800m vom Hotel entfernt und damit gut zu Fuß zu erreichen (Haltestelle Hagendeel, aus der Hotellobby rechts und dann gleich wieder rechts die Straße hoch laufen).

Die Ausstattung
Das Hotel wirkt gepflegt und durchgehend geschmackvoll eingerichtet. Das geteste Zimmer bot sehr viel Platz. Die Einrichtung entsprach dem erwarteten Niveau. Kritikpunkt: Die Heizung im Badezimmer funktionierte nicht.
Das Hotel bietet kostenlosen WLAN-Zugang in der Lobby und kostenlose Parkplätze. Tiefgaragen-Parkplätzen stehen gegen Aufpreis zur Verfügung.

Fazit
Das Hotel Engel in Hamburg kann ein echte Preis-/Leistungsschnäppchen sein, wenn man das richtige Buchungsportal findet. Von der Ausstattung her ist nichts zu beanstanden. Das Personal war uns gegenüber stets freundlich. Ein gutes Hotel, das einen Besuch wert ist.

Erfahrungsbericht: Universum Bremen

Friday, June 5th, 2009

Im Bremer Universum soll Wissenschaft zum wahren Abenteuer werden – so jedenfalls verspricht es eine Pressemitteilung des Betreibers. Ich war heute vor Ort und habe mir den Weg der Erkenntnis einmal genauer angesehen.

Die Anreise erfolgt bequem mit dem Auto – Parkplätze findet man in ausreichender Zahl an der Bremer Universität (Parkgebühr für den ganzen Tag: 70 cent). Der Eintritt kostet für Erwachsene für alle Bereiche 18,50 Euro (Stand: Juni 2009).

Tipp von mir: Inhaber einer IKEA-Family-Card bekommen 10% Rabatt auf den Eintrittspreis. Das ist nicht explizit ausgewiesen und muss beim Kassenpersonal erfragt werden!

Weitere Rabatte gibt es für Familien, Kinder ab 6 Jahren, Senioren, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende und Studierende sowie Behinderte ab 70%. Details erfährt man auf der Internetseite.

Der erste Bereich – Science Center – teilt sich wiederum in drei Ausstellungsthemen auf: “Mensch”, “Erde” und “Kosmos”. Beim Thema Mensch erfährt man viel über sich selbst, seine Sinne, wie man sich in absoluter Dunkelheit orientieren kann usw.
Das Thema “Erde” behandelt von der Entstehungsgeschichte des Planeten über die verschiedenen Erdschichten bis hin zu einem Erdbebensimulator, in dem drei verschiedene (reale) Beben nachgestellt wurden, so ziemlich alles, was mit Mutter Erde zu tun hat.
Das Thema “Kosmos” befasst sich mit dem Urknall, Planetenkonstellationen, Zeit usw.

Mein Fazit: Alle Bereiche sind insbesondere für Familien mit Kindern geeignet. Man kann, sofern man sich ausreichend Zeit für die Exponate nimmt und zwischendurch auch etwas mit dem Personal darüber plaudert, noch das eine oder andere lernen. Wissenschaftlichen Tiefgang darf man allerdings nicht erwarten. Viele Natureignisse werden (gezwungenermaßen) nur vereinfacht erklärt.
Interessant ist dieser Ausstellungsbereich mit Sicherheit.

Sonderausstellung Farben, Formen, Fantasien
Wer den vollen Eintrittspreis bezahlt, kann ebenfalls die Sonderausstellung Farben, Formen, Fantasien besuchen. In dieser Ausstellung wird Bezug genommen auf Farben und Formen, die in der Natur vorkommen. Eine spannende Sache, wobei vieles (etwa optische Täuschungen) gerade für Erwachsene bereits etwas abgegriffen ist. Kinder werden aber sicher ihre Freude daran finden.

Außenbereich
Zum Universum gehört außerdem noch ein Außenbereich. Wer die ersten beiden Bereiche zuvor durchlaufen hat, wird womöglich bereits erste Erschöpfungszustände verspüren. Die Wege, die man bis dahin gelaufen hat, sind nicht gerade kurz.
Den “Entdeckerpark” genannten Bereich habe ich aus Zeitgründen und wegen des schlechten Wetters nicht angeschaut. Er bietet aber auch einige interessante Informationen.

Gesamtfazit
Ein Besuch im Universum lohnt sich, auch ohne Kinder. Es werden interessante Mitmach-Experimente geboten, die jedem ein Stück neuer Erkenntnis bringen dürften.

Mediterraneo: Südländisches Einkaufsflair

Friday, March 20th, 2009

In Bremerhaven kann man auf 9000qm in einer ganz besonderen Shopping-Mall seiner Einkaufssucht nachgehen: Das Mediterraneo bietet viele Geschäfte gepaart mit besonderer Innenarchitektur. Gastronomisch bietet das Shopping-Center einen Piazza mit mehreren Café und Restaurants. Die Glaskuppel über dem Platz sorgt für helles Tageslicht. Besondern empfehlen kann ich das Arko-Café mit sehr freundlichen Bedienungen. ;-)

Die Geschäfte im Mediterraneo haben bis 20 Uhr geöffnet, die Gastronomie bis 21 Uhr. Bis 22 Uhr kann man sich dann noch die Schaufenster anschauen. Genug Zeit also, um alles zu erkunden.

Im Sommer entsteht übrigens gegenüber das Klimahaus: “Eine Reise um die Welt von und nach Bremerhaven, immer entlang des 8. Längengrades – das ist eine der Hauptattraktionen des Klimahaus®. Auf 5.000 Quadratmetern werden Sie zu einem Weltreisenden: Sie durchwandern vielfältige Klimazonen und treffen dort Menschen, deren Alltag stark durch das jeweils vorherrschende Klima bestimmt wird.”

Zwischenahner Meer: Ausflugsziel zum Wandern und Kuchen schlemmen

Sunday, February 22nd, 2009

Am heuten Sonntag war ich mit meiner Freundin am Zwischenahner Meer. Im Sommer ist dies ein beliebter Ort für Radtouren, bei dem derzeitigen Wetter ist Gegend zum Wandern ganz gut geeignet. Als Zwischenstopp bieten sich viele Cafes an. Wir haben das “Cafe Mahlmann” aufgesucht. Doch dort war man schon fast im Feierabend… (more…)

Silvester in Berlin

Monday, December 1st, 2008

Was tun an Silvester? Diese Frage “quält” mich zur Zeit. Berlin ist sicherlich eine Option. Die Hauptstadt hat einiges zu bieten… (more…)

Hotel Müller: Zentrale Unterkunft mit Topfrühstück in Köln

Monday, October 20th, 2008

Wer in Köln ein Hotel sucht, das hauptsächlich zum Übernachten genutzt werden soll, der sollte sich einmal das Hotel Müller anschauen. (more…)