2008
24
May

Erfahrungsbericht Tropical Island: Die überdachten Tropen

Ca. 40 km südlich von Berlin an der A13 liegen die Tropen. Tatsächlich. In der größten freitragenden Halle der Welt. Vor Kurzem haben meine Freundin und ich diese einzigartige Erlebniswelt besucht.

Anreise und Übernachtung

Da wir von der Nordsee aus angereist sind, stellte sich zunächst die Frage nach einer Unterkunft. Im Tropical Islands selbst kann man in dort bereitgestellten Zelten übernachten – diese waren leider schon komplett ausgebucht.

Mein erster Tipp also: Wer vorhat, dort zu übernachten (interessante Atmosphäre!), sollte rechtzeitig buchen!

Die Anreise kann per Bahn erfolgen (Bahnhof Brand – ab dort mit kostenlosem Shuttlebus zum Tropical Islands) oder mit dem Auto (A13 – Ziel fürs Navi: Tropical-Islands-Allee, 15910 Krausnick).
Wir haben es vorgezogen, in einem kostengünstigen Hotel in Berlin zu übernachten und dann morgens “früh” Richtung Tropical Islands zu starten. Wobei wir schon beim nächsten Tipp sind:

Der frühe Vogel bekommt die Liege!

Im Tropical Islands ist es tatsächlich ein bisschen wie im Urlaub: man muss sich seine Liege (die ist gratis) mit einem Handtuch sichern. Dies sollte die ersten Amtshandlung sein, wenn man die Halle betreten hat. :-)

Eintrittspreise & “Nebenkosten”

Der Eintritt von 25 Euro pro Erwachsenem wirkt zunächst vielleicht etwas hoch. Wenn man selbst dort ist und weiß, dass man kein Zeitlimit hat (Baden bis Mitternacht? Kein Problem!), kommt einem dieser Preis sehr gerecht vor. Kinder bis 3 Jahre kommen kostenlos “in die Tropen”, 4-14jährige zahlen 19,50 Euro, Senioren ab 65 Jahren und Behinderte ab 70% zahlen 22 Euro. (Stand: Mai 2008)
An der Kasse erhält man einen Chip, auf den alle Ausgaben, die man während des Aufenthaltes macht, aufgebucht werden. Bezahlt wird erst am Ausgang (Vorsicht: böse Überraschungen lauern!).

Großes Manko: In der Halle gibt es keine Geräte, mit denen man überprüfen kann, wie viel Geld auf einem Chip bereits aufgebucht ist. Um dies zu erfahren, muss man die Mitarbeiter in den Shops oder der Information fragen. :-(

Geld ausgeben kann man im Tropical Islands übrigens sehr leicht: es gibt Bars, Restaurants, Shops und Wellness-Angebote. Auch eine installierte Attraktionen kosten Geld: Zum Betreten des Rutschturmes sind pro Tag einmalig 3 Euro fällig, Minigolf kostet ebenfalls extra. Mit einem Ballon kann man sich auf 55m Höhe bringen lassen, um von dort die Aussicht zu geniessen – Kosten: 7 Euro/Person. Ein bisschen happig, denn eine ähnliche Aussicht (25m Höhe) hat man vom Rutschturm. Wer Fotos schießen will, dem sei aus Kostengründen der Rutschturm empfohlen.

Baden

Das Tropical Islands verfügt über zwei große Badezonen: die Bali-Lagune und die Südsee. Hier gilt es auch, sich entsprechend Liegen zu reservieren. Das Wasser ist angenehm warm. Die Wassertiefe beträgt allerdings max. 1,35m – der Spaß steht hier im Vordergrund, nicht der Leistungssport “Schwimmen”.

Fazit

Im Tropical Islands gibt es einiges zu sehen: Pflanzen, Tiere (Schildkröten, Fische) und viel zu erleben (Shows, die aufwändig gestaltete Anlage) und viel Geld auszugeben. Wer insbesondere mit Familie eine besondere Ausflugsmöglickeit sucht, dem sei das Tropical Islands ans Herz gelegt. Und wer eh gerade in Berlin ist, kann dorthin mal einen Tagesabstecher machen.

Links:
Tropical Islands Homepage

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One Response to “Erfahrungsbericht Tropical Island: Die überdachten Tropen”

  1. Ab in die Tropen! « Veranstaltungen, Events, Konzerte Says:

    [...] in die Tropen! Veröffentlicht in Januar 28, 2009 von torsten999 In meinem Erfahrungsbericht zum Tropical Island in Berlin habe ich einmal meine Erlebnisse in den “deutschen Tropen” niedergeschrieben. [...]

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